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Beim Kongress ISEM XIII wurden Dr. Zolotykh und der Unternehmer Karmel Onandia geehrt

Zwei Personen ganz im Dienst der Weiterentwicklung der Funkenerosion

Besuch des Unternehmenssitzes von ONA von Dr. Zolotykh.

 

Die Geschichte der Funkenerosion ist eng mit den Anstrengungen der beiden Männer verbunden, die während ihres gesamten Arbeitslebens diese Technologie weiterentwickelt und gefördert haben. Die Organisatoren des Internationalen Symposiums über elektrische Bearbeitung (ISEM XIII) ehrten zwei historische Personen dieser Technologie in einer beeindruckenden Zeremonie: Boris N. Zolotykh und Karmel Onandia, zwei Pioniere, deren berufliche Tätigkeit parallel zur Geschichte der Funkenerosion läuft.

Von links nach rechts. José M. Onandia (Direktor von ONA), Dr. Bernd Schumacher (Direktor des Zentrums für Reverse Engineering und Rapid Prototyping am Technologieinstitut St. Gallen - Schweiz), V. Poluianov, Dr Boris N. Zolotykh, Sr. Karmel Onandia (Präsident von ONA) y Dr. Xabier de Maidagan (Leiter F+E bei ONA)

 

Die Geschichte der Funkenerosion beginnt im Jahr 1943 in Moskau während des zweiten Weltkriegs mit der Publikation der Studie der russischen Physiker B.R. und N.I. Lazarenko „über die Umkehrung des Verschleisseffektes aufgrund elektrischer Entladungen“. Diese erste Studie ist der Ausgangspunkt für die Funkenerosion: die Anwendung, Fertigungstechnik und der Abtrag von Spänen durch elektrische Entladungen in einem kontrollierten Bereich. Während dieser schwierigen Jahre schloss sich Professor Boris N. Zolotykh den Lazarenkos an und übernahm die Intensivierung der Forschungstätigkeiten im Bereich Funkenerosion und deren Einführung in praktische Anwendungen. Dieses Thema sollte ihn sein ganzes Arbeitsleben lang begleiten.

Der herausragende und anerkannte berufliche Werdegang von Prof. Boris Zolotykh ist durch mehr als 50 Jahre wissenschaftliche Arbeit im Bereich Funkenerosion, deren Förderung und Einsatz als Fertigungstechnik gekennzeichnet.

Laut Dr. Bernd M. Schumacher, eine weitere bedeutende Persönlichkeit der Funkenerosion und Mitglied der Gruppe, die im Jahr 1969 die erste NC gesteuerte Drahterodiermaschine entwickelte, ist Dr. Boris N. Zolotykh die „personifizierte Funkenerosion“.

Karmel Onandia, Gründungsmitglied und Präsident von ONA, ist ein weiteres Beispiel für eine lebenslange Verbundenheit mit der Entwicklung und Verbreitung der Funkenerosion. Zu Beginn des Jahres 1954 erlangte ONA das Patent für die Entwicklung dieser aufkommenden Technologie, die sich noch im Versuchsstadium befand. Im Jahr 1955, nur ein Jahr später, waren die ersten Funkenerodiermaschinen von ONA bereits auf dem Markt. Seitdem ist ONA ununterbrochen im Bereich Funkenerosion tätig. Mit diesem Einsatz ist ONA heute weltweit der älteste Hersteller von Funkenerodiermaschinen und der größte Hersteller der Europäischen Union.


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