NACHRICHTEN
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ONA war mit zwei fortschrittlichen Erodierzentren beteiligt Auf der EMO wurde der „Formenbau der Zukunft“ vorgestellt Die Weltmesse für Werkzeugmaschinen EMO in Hannover hat im September einen neuen Besucherrekord verzeichnen können: 195.000 m2 belegte Fläche mit 2.263 Ausstellern und 200.000 Besuchern. Die neuen Fortschritte bei der Automatisierung waren die Protagonisten der Messe Auch wenn es schwierig war, aus diesem beeindruckenden technologischen Umfeld hervorzustechen, hat ONA es dennoch erreicht. ONA war maßgeblich an einem der ehrgeizigsten Projekte der EMO beteiligt, einer automatisierten Produktionskette für den Formenbau mit dem Namen „Emo-tion". Hierbei handelte es sich um ein praktisches Beispiel, bei dem in allen Fertigungsstufen einer Form die modernsten Technologien kombiniert wurden, vom Ausgangsentwurf bis zur Fertigbearbeitung. ONA nahm an der Messe noch mit einem anderen Stand teil, auf dem die neuen Funkenerodiermaschinen von ONA vorgestellt wurden. Es wurde weltweit zum ersten Mal das neue Modell K 350 vorgestellt.
„Emo-tion“, die automatisierte Fertigungskette im Formenbau Ein internationales Projekt unter Leitung der CECIMO Das „Emo-tion“-Projekt wurde von der CECIMO (Europäische Vereinigung der Hersteller von Werkzeugmaschinen) angeregt, um auf der EMO eine Fertigungskette für den Formenbau zu präsentieren, die an einem praktischen Beispiel zeigt, wie mit den verschiedenen Technologien im Formenbau außergewöhnliche Fortschritte möglich sind. Die Fertigungskette sollte das gesamte Verfahren beinhalten: von der Ausgangsidee bis zum fertigen Spritzgussteil. Die CECIMO beauftragte die deutsche NC Gesellschaft damit, die Arbeiten innerhalb des Projekts zu koordinieren, an dem insgesamt neun international bekannte Unternehmen teilnahmen:
CAD/CAM als Ausgangspunkt der Fertigungskette Die Formenentwicklung beginnt mit einer Idee des Produktes, dass hergestellt werden soll, und der erste Schritt der „Emo-tion“-Kette beginnt damit, dieser Idee eine Form zu geben. Daher stand für die Komponenten des „Emo-tion“-Projektes ein CAD-Arbeitsplatz mit der Konstruktionssoftware IBM CATIA V.5.0 zur Verfügung. Der erste Schritt ist von großer Bedeutung, da die verwendete Konstruktionssoftware später die Datenbank für die folgenden Schritte bereit stellen muss. Die Funkenerosion als wichtiger Bestandteil der Fertigungskette Das fertige Werkstück war sehr komplex, mit einer stark verrippten Struktur im Inneren und einem glatten Außenbereich mit verschiedenen Gravuren. Beim Senkerodieren mussten daher mehrere Elektroden eingesetzt werden.
Endprodukt: der Griff eines Schalthebels Die Form wies zwei nachträglich anzubringende Bereiche auf. Diese Werkstücke wurden mit einer in die Fertigungskette integrierten Drahterodiermaschine des Typs ONA R 250 bearbeitet.
Eine perfekt integrierte Fertigungskette Alle Produktionsmittel waren in die Fertigungskette integriert, und sowohl die Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschine für die Fertigung der Elektroden als auch die Senkerodiermaschine ONA C 300 waren mit einem automatischen Werkzeugwechsler ausgestattet. Das Einstellen und Montieren der Werkstücke und Elektroden erfolgte in einer unabhängigen Kontrolleinheit, die parallel zur Fertigung zur Verfügung stand, so dass die Maschinen ununterbrochen arbeiten konnten. Hierdurch wurde das Einrichten des Werkstücks in der Maschine drastisch reduziert. Die Werkstücke waren auf Paletten montiert, um ein Werkstück von Maschine zu Maschine zu bewegen, ohne die Referenzpunkte neu einstellen zu müssen. Die mit der Fräsmaschine bearbeiteten Elektroden wurden nach der Einstell- und Kontrolleinheit im Robotermagazin abgelegt, das mit der Erodiermaschine verbunden war. Alle Daten (Ausgleichswerte, usw.) der Einstelleinheit wurden direkt an die NC-Steuerung der Maschine weitergeleitet. Die Fertigungskette wurde überwacht, so dass zu jedem Zeitpunkt alle Maschinenzustände beobachtet werden konnten. Die Datenübertragungen, Statistiken und Voraussagen standen den Bedienern in Echtzeit zur Verfügung.
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ONA Electroerosión ©, 2000 |